Gegenden 

Nuoro von Monte Ortobene

Dom von Nuoro


Statue von Nivola im Sebastiano Satta Platz


Modonna della Solitudine


Statue von Redentore


Mamuthones von Mamoiada (Sagra Redentore)


Nuoro

Im Herzen Sardiniens befindet sich Nuoro, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Nuoro, die den mittleren Teil der Insel, von der Ost- bis zur Westküste, einnimmt. Sie ist Ausgangsort für all jene, die das echte, unverfälschte Sardinien kennen lernen möchten. Weder Römer, noch Karthager, noch andere fremde Völker schafften es, sich diese Wildnis untertan zu machen. Die Abgeschiedenheit, in der die Menschen hier über Jahrhunderte lebten, hat dazu geführt, dass alte Traditionen und Bräuche so sehr wie sonst nirgendwo auf der Insel Bestand des alltäglichen Lebens sind. In vielen Dörfern werden noch die herrlichen, farbenprächtigen Trachten getragen und wer einem der unzähligen Feste und Prozessionen beiwohnt, kann sich vom Überleben der alten Rituale selber überzeugen.

Die Landschaft ist rau und sehr hügelig. Nuoro trohnt auf einer Gebirgskette und ist umrahmt von den Bergen des Gennargentumassivs und des mythenumwobenen Supramontes. Der Berg Ortobene erhebt sich vor den Stadttoren Nuoros, von wo aus er in östlicher Richtung leicht über die Viale Ciusa zu erreichen ist. Man kann die Hauptstadt der Barbagia wohl als das kulturelle und geistige Zentrum der Insel betrachten. Sardische Künstler, Literaten und Dichter der Insel kommen von hier, oder haben es zu ihrer Heimat erkoren und das Kunsthandwerk hat eine große und lange Tradition. Nuoro wird bei Grazia Deledda beschrieben, Literatur-Nobelpreisträgerin 1926, aber auch bei Salvatore Satta, Autor des einzigartigen Romans „Der Tag des Gerichts“. Zwischen den Zeilen spürt man die Stadt, ihre sonst unbekannten Gerüche und Farben. Es ist eine alternative Tour abseits von den üblichen Etappen, die den Besucher an noch nie gesehene Orte führt (Tour G.Deledda, Tour S.Satta).

Wenn Sie also eine faszinierende Landschaft erleben, Fußwanderungen oder Reitausflüge entlang der alten Hirtenpfade unternehmen, an wildromantischen Orten seltene Vogelarten studieren wollen und wenn Sie sich für archäologische Ausgrabungen ebenso interessieren wie für die unterirdischen Gänge und Grotten der Berge um Oliena mit Ihren volkstümlichen Sagen und Legenden, wenn Sie gleichzeitig nicht zu weit entfernt vom Meer und der traumhaften Küste Sardiniens sein möchten, wird Nuoro Sie rundum begeistern.




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(c) www.sardinien.de, 03.12.2016


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