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Phoenizier, Tharros

Ruinen bei Nora


Römisches Amphitheater


Toro Sacro


Fremdherrschaft

Die ersten Phönizier kamen als Händler nach Sardinien, merkten aber bald, dass sich ihr Gewinn ohne die Nuragher vervielfältigen ließe und besetzten kurzerhand die Insel. So begann ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. die Unterwerfung der Sarden durch sich immer wechselnde Eroberer. Die Sarden waren zu schwach, um das Land gegen Fremde zu verteidigen und mussten die Fremdherrschaften ertragen, eine nach der anderen, freilich ohne sich und ihre Lebensgewohnheiten dabei groß zu verändern.

Nach den Phöniziern kamen die Karthager, die dann wiederum von den Römern abgelöst wurden. Natürlich haben all diese Kulturen auch Spuren auf Sardinien hinterlassen, die man noch heute besichtigen kann und die einem Sardinien Besuch einen besonderen kulturellen Reiz verleihen. So kann man beispielsweise in der Nähe von Pula die römischen Ausgrabungen von Nora besuchen. Die Römer gründeten auch neue Städte wie z.B. Turrsi – das heutige Porto Torres oder Gurulis Vetus – das heutige Padria, in denen man überall auf Spuren der römischen Vergangenheit trifft.

Mit dem  Untergang des großrömischen Reichs fielen um 500 nach Chr. die afrikanischen Wandalen in Sardinien ein, die jedoch bald von den Byzantinern vertrieben wurden. Die Kultur jener Zeit kann man auch heute noch z.B. in Cagliari an den Sakralbauten mit kreuzförmigem Grundriß und Kuppel (Martyrium von San Saturno), San Giovanni di Sinis (in der Nähe der Ruinen von Tharros) und Sant’Antioco bewundern.

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(c) www.sardinien.de, 03.12.2016


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