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Kirche

Nora


Elefant


Römanisches Amphiteather


Vergangenheit

Eine Insel mit Vergangenheit

Wir alle lieben Sardinien, dieses Wunder der Natur: das türkisblaue Meer, die weißen Sandstrände, die unberührte Landschaft, die malerischen Felsenküsten und die typischen kleinen Dörfer im Landesinneren mit ihren freundlichen Menschen und gelebten Traditionen. Doch wer weiß schon etwasüber die Jahrtausende alte Geschichte der Insel? Auch wenn der Besucher auf Schritt und Tritt eindrucksvollen Zeugnissen vergangener Epochen begegnet - dass Sardinien auf eine höchst ereignisreiche Vergangenheit zurückblicken kann, ist nur wenigen geläufig.

Schon die Phönizier besiedelten im 9. Jahrhundert v. Chr.das Land - die beiden mächtigen Säulen, die sich über dem Golf von Oristano in Tharros erheben, geben Zeugnis davon. Tharros, ein Hafen in strategischer Lage an der Westküste, war Ausgangspunkt weiterer Siedlungen, unter ihnen Kalari (das heutige Cagliari), sowie Nora und Sulki. Bald war dieInsel ein wichtiger Umschlagsplatz für den Handel im Mittelmeerraum. Die beeindruckende Nuraghen-Kultur mit ihren Festungen, Türmen und Menhiren geht auf diese Frühzeit zurück. Auch den Karthagern gefiel die Insel: die Überreste des Tempels von Antas lassen die Schönheit antiker Baukunst erahnen. Die Römer schließlich widmeten sich den reichen Bodenschätzen und schickten ihre Gefangenen in die Bergwerke, unter ihnen Papst Pontianus, der im Jahre 235 hierher verbannt wurde. Später beanspruchten Byzantiner und Araber die Insel für sich und es wurden die sogenannten "Sardischen Judikate" gegründet, unter ihnen die Hauptstadt Cagliari, die noch heute die "Stadt der weißen Türme" genannt wird. Ein schönes Beispiel ist der hier abgebildete Elefantenturm. Nachdem die Insel nacheinander von Pisanern, Aragonesen und Spaniern besetzt worden war, entstand schließlich im Jahr 1718 das unabhängige Königreich Sardinien.

Den vielfältigen Zeugnissen der ereignisreichen Vergangenheit nachzuforschen, den von den verschiedenen Kulturen hinterlassenen Spuren vor Ort zu folgen, ist ein reizvolles Unterfangen, und der Besucher, der sich darauf einläßt, wird reichlich belohnt. Wir, die wir die Insel wegen der Schönheit ihrer Natur schon immer lieben, haben einen weiteren Grund dies zu tun.







(c) www.sardinien.de, 03.12.2016


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